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Glossar

Totholzentfernung

Totholzentfernung heißt, dass abgestorbene Äste aus der Baumkrone herausgeschnitten werden. Die Entfernung dient der Sicherheit, denn tote Äste können ohne Vorwarnung abbrechen. Steht der Baum weit weg von Wegen und Gebäuden, kann das tote Holz bleiben, weil es Tieren und Pilzen als Lebensraum dient.

Begriff
Totholzentfernung
Stand
26. September 2026

Was dahinter steckt

Tote Äste können bei Wind oder unter ihrem eigenen Gewicht abbrechen. An Straßen, Wegen und Spielplätzen ist das ein Risiko für Menschen. Deshalb fällt ein toter Ast meist bei der Kontrolle des Baums auf, und der Baumpfleger schneidet ihn beim nächsten Pflegeschnitt heraus. Wer den Baum besitzt, muss solche Gefahren im Blick behalten, damit niemand zu Schaden kommt.

Totholz ist ein wichtiger Lebensraum. Nach Angaben des Bund Naturschutz in Bayern sind in Deutschland 1.400 der 5.000 Käferarten auf Totholz angewiesen. Dasselbe gilt für 1.500 der über 5.000 Großpilzarten, also der Pilze, die man ohne Mikroskop sieht. Auch Spechte und andere Höhlenbrüter nutzen stehendes Totholz. Steht der Baum abseits von Wegen, spricht viel dafür, tote Äste zu belassen. Fragen Sie im Zweifel einen Baumpfleger.

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. Totholz, ein Quell der Artenvielfalt, Bund Naturschutz in Bayern e.V.,

Einsatz von Sprachmodellen

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Diese Angaben haben den Stand vom 26. September 2026.