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Glossar

Kronenschnitt

Ein Kronenschnitt ist ein Schnitt in der Krone eines Baumes, bei dem Äste herausgenommen oder eingekürzt werden. Er soll tote Äste entfernen, den Baum sicher halten oder die Krone an den Standort anpassen. Ein guter Kronenschnitt sitzt so, dass der Baum die Wunden selbst wieder verschließen kann.

Begriff
Kronenschnitt
Stand
26. September 2026

Was dahinter steckt

Es gibt mehrere Arten. Beim Auslichten nimmt der Baumpfleger einzelne Äste heraus, damit die Krone luftiger wird. Beim Einkürzen wird die ganze Krone kleiner, das ist ein größerer Eingriff. Beim schonenden Pflegeschnitt entfernt er nur, was dem Baum nützt, etwa tote oder kranke Äste. Wie das fachgerecht geschieht, beschreibt die ZTV-Baumpflege, das Regelbuch der Branche für Baumpflegearbeiten.

Beim Kronenschnitt ist die Stelle wichtig, an der geschnitten wird. Bleibt dort noch lebendes Gewebe, kann der Baum die Wunde überwallen, sie also mit neuem Holz überwachsen und verschließen. Bei einer Kappung, dem Abschneiden mitten im dicken Ast, klappt das oft nicht. Starkes Zurückschneiden von Bäumen außerhalb des Waldes ist vom 1. März bis zum 30. September verboten, schonende Form- und Pflegeschnitte bleiben erlaubt. Fragen Sie im Angebot, welche Schnittart gemeint ist.

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. Kappung (Baum), Wikipedia,
  2. ZTV-Baumpflege, Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Baumpflege, Ausgabe 2017, Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. (FLL),

Einsatz von Sprachmodellen

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Diese Angaben haben den Stand vom 26. September 2026.