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Glossar

Habitatbaum

Ein Habitatbaum ist ein Baum mit Höhlen, Rissen, loser Rinde oder totem Holz, in denen Tiere brüten, überwintern oder ruhen. Er heißt auch Biotopbaum. Dazu kann auch ein abgestorbener, noch stehender Baum zählen. Das Naturschutzgesetz des Bundes verbietet, die Brut- und Ruhestätten geschützter Tiere zu beschädigen.

Begriff
Habitatbaum
Stand
26. September 2026

Was dahinter steckt

Höhlen mit Mulm, also zu Erde zerfallenem Holz, nutzen Käfer wie der streng geschützte Juchtenkäfer. In Rissen im Holz finden Fledermäuse Unterschlupf. In der Krone sitzen Horste, das sind große Nester, und in Spechthöhlen und abgestorbenem Holz brüten Vögel. Ein solcher Baum sieht schadhaft aus, ist für gefährdete Arten aber sehr wertvoll.

Bevor Sie einen Baum mit Höhlen oder Rissen fällen oder stark schneiden, lassen Sie ihn von einem Fachmann auf Nester und Ruheplätze ansehen. Brut- und Ruhestätten geschützter Tiere dürfen Sie nicht beschädigen oder zerstören. Dieses Verbot gilt das ganze Jahr, nicht nur in der Brutzeit. Im Zweifel fragen Sie vor dem Eingriff bei Ihrer Stadt nach.

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. § 44 Bundesnaturschutzgesetz, Vorschriften für besonders geschützte und bestimmte andere Tier- und Pflanzenarten, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de),
  2. Totholz und Habitatbäume, Eidgenössische Forschungsanstalt WSL,

Einsatz von Sprachmodellen

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Diese Angaben haben den Stand vom 26. September 2026.