Glossar
Gefahrenbaum
Ein Gefahrenbaum ist ein Baum, an dem sichtbare Schäden zeigen, dass er brechen oder umkippen könnte. Solche Schäden sind zum Beispiel Pilze am Stamm, abgestorbene Rindenstellen, tiefe Höhlungen und tote Äste in der Krone. Danach schätzt ein Fachmann ein, wie groß die Gefahr wirklich ist.
- Begriff
- Gefahrenbaum
- Stand
- 26. September 2026
Was dahinter steckt
Fachleute achten auf acht eindeutige Warnzeichen. Dazu zählen Pilze, die das Holz abbauen, abgestorbene Rindenstellen, tiefe Höhlungen und V-förmige Gabelungen. Auch Astbruch, verlassene Spechthöhlen, tote Äste in der Krone und Risse im Boden rund um den Stamm gehören dazu. Ein einzelner Pilz bedeutet bei vielen Bäumen noch keine Gefahr. Wachsen Pilze an zwei Stammseiten oder gehäuft an einer Stelle, ist die Bruchgefahr erhöht.
Nicht jeder Baum mit Pilz oder Höhle muss weg. Bei Messungen war zum Beispiel eine Linde mit Brandkrustenpilz noch bruchsicher. Ob ein Baum hält, zeigt erst eine genaue Untersuchung durch Fachleute. Gehört der Baum Ihnen, haben Sie die Verkehrssicherungspflicht, also die Pflicht, dass von Ihrem Baum niemand zu Schaden kommt. Ein Warnzeichen sollten Sie deshalb nicht ignorieren.
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- Biostatische Baumkontrolle Teil 1, Arbeitstelle für Baumstatik (AfB),
Einsatz von Sprachmodellen
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Diese Angaben haben den Stand vom 26. September 2026.