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Glossar

Baumwertermittlung (Methode Koch)

Die Baumwertermittlung berechnet, wie viel Geld ein Baum an seinem Standort wert ist. Gebraucht wird sie zum Beispiel, wenn ein Baum beschädigt oder zerstört wurde und der Schaden bezahlt werden muss. Üblich ist die Methode Koch, benannt nach ihrem Entwickler, die seit 1975 von deutschen Gerichten anerkannt ist.

Begriff
Baumwertermittlung (Methode Koch)
Stand
26. September 2026

Was dahinter steckt

Die Methode Koch rechnet aus, was es kosten würde, an derselben Stelle einen gleichwertigen Baum zu pflanzen und großzuziehen, und zwar zu heutigen Preisen. Dabei zählen Art, Alter und Zustand des Baums. Gedacht ist sie für einzelne Bäume, Sträucher und Hecken in Gärten, Parks und an Straßen. Ist ein Baum nur beschädigt, wird der Wert des verlorenen Teils plus die Kosten der Behandlung berechnet.

Den Wert eines Baums ermittelt ein Gutachter, wenn es um Geld für einen beschädigten oder zerstörten Baum geht, etwa wenn jemand Ihren Baum bei Bauarbeiten beschädigt hat. Die Konferenz der Gartenamtsleiter deutscher Städte und das Sachverständigenkuratorium geben dazu Richtwerte heraus. Die aktuelle Broschüre trägt den Jahrgang 2026/2027 und gilt für Straßen- und Parkbäume der öffentlichen Hand, für Privatgrundstücke enthält sie keine Tabellen. Mehr als 20 Jahre lang fehlten zuvor aktuelle Richtwerte.

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. Gehölzwertermittlung, Methode Koch, Deutsche Gartenamtsleiterkonferenz (GALK),

Einsatz von Sprachmodellen

Künstliche Intelligenz hat beim Aufbau dieses Portals mitgeholfen. Sie hat die wiederkehrenden Sätze formuliert, die Ratgeber und das Glossar mitgeschrieben, Quellen gesucht, das Werkzeug mitgebaut und die Bilder erzeugt. Die Adressen, ihre Zuordnung zu den Orten und die Suche nach doppelten Betrieben erledigt dagegen ein festes Programm ohne künstliche Intelligenz.

Korrekturweg

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Diese Angaben haben den Stand vom 26. September 2026.