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Zugversuch

Der Zugversuch ist ein Test, bei dem ein Gutachter mit einem Seil am Baum zieht und misst, wie Stamm und Wurzeln reagieren. Die Zugkraft ist gering, ersetzt Wind und schadet dem Baum nicht. Aus den Messwerten schätzt der Gutachter, ob der Baum einem Orkan bis Windstärke 12 standhalten würde.

Begriff
Zugversuch
Stand
26. September 2026

Was dahinter steckt

Beim Zugversuch sitzen am Stamm Sensoren, die messen, wie sich die Fasern am Stammrand dehnen und stauchen und wie stark sich der Baum neigt. Das Dehnen zeigt, ob der Stamm einem Sturm standhält. Die Neigung zeigt, ob die Wurzeln den Baum im Boden halten. Ein Rechenprogramm wertet die Daten aus und vergleicht sie mit Erfahrungswerten für Holz und für das Kippverhalten von Bäumen. Am Ende steht ein Sicherheitswert für Stamm und Verankerung bei Sturm.

Ein Zugversuch kommt erst infrage, wenn einfachere Untersuchungen nicht ausreichen, etwa bei beschädigten Wurzeln oder bei einem Baum, der schief steht oder nur einseitig im Boden verankert ist. Er ist von allen Messverfahren das aufwendigste und wird zusätzlich zum Baumgutachten berechnet. Lassen Sie sich im Angebot begründen, warum ein Zugversuch nötig sein soll und ob eine einfachere Messung genügt.

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. Zugversuche Baum, Gartenbaugutachten (Sachverständigenbüro Wolf),

Einsatz von Sprachmodellen

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Diese Angaben haben den Stand vom 26. September 2026.