Glossar
Seilklettertechnik (SKT)
Seilklettertechnik ist die Art, mit Seil und Klettergurt in einen Baum zu steigen und dort zu arbeiten. Baumpfleger nutzen sie, wo keine Hubarbeitsbühne, also kein Fahrzeug mit Arbeitskorb, an den Baum kommt. Für die Arbeit mit der Motorsäge im Baum gibt es eine eigene, weiterführende Ausbildung.
- Begriff
- Seilklettertechnik (SKT)
- Stand
- 26. September 2026
Was dahinter steckt
Der Kletterer steigt an einem Seil in die Krone auf und sichert sich dort mit Gurt und Seilen gegen einen Absturz. Zur Schutzausrüstung gehören Helm mit Kinnriemen, Handschuhe, Schutzbrille und festes Schuhwerk mit Schnittschutz. Im Baum schneidet er tote Äste heraus, trägt Äste ab oder baut eine Sicherung für die Krone ein. Weil er kein Fahrzeug braucht, eignet sich die Technik auch für Bäume in engen Höfen und Gärten.
Wer die Ausbildung in Seilklettertechnik beginnt, muss mindestens 18 Jahre alt, körperlich fit und schwindelfrei sein. Dazu kommt eine ärztliche Bescheinigung, dass er für Arbeiten mit Absturzgefahr geeignet ist. Die Ausbildung besteht aus zwei Kursen, SKT-A und SKT-B, und umfasst auch die Rettung eines Verunglückten aus dem Baum. Fragen Sie im Angebot nach den Zertifikaten, vor allem wenn der Kletterer mit der Motorsäge arbeiten soll.
Siehe auch
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- Seilklettertechnik A (SKT-A), German Tree School Berlin,
- DGUV Information 214-045, Seilklettertechnik für Arbeiten in und an Bäumen, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) / Unfallkasse NRW,
Einsatz von Sprachmodellen
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Diese Angaben haben den Stand vom 26. September 2026.